Springpferde müssen in einem Parcours Höchstleistungen erbringen.
Das Gebäude muss ein harmonisches Fundament, eine günstige Winkel der Hinterhand sowie kräftige, breite Gelenke und klare, straffe, trockene Sehnen vorzeigen. Man sollte den Beinen besondere Aufmerksamkeit schenken, denn sie haben beim Springsport großer Belastung zu ertragen. Alle vier Beine müssen gesund und kräftig sein, mit breiter, flacher Vorderfußwurzel und kurzem, starkem Röhrbein und klaren Sehnen. Die Sprunggelenke sind im Springsport am meisten beansprucht. Deshalb sollte man nur Pferde aussuchen, die ein tief sitzendes, kräftiges Sprunggelenk haben. Die Fesselgelenke sollten stark sein, mit mittellangen, schrägen Fesseln.
Die drei Grundgangarten müssen fleißig, elastisch, kraftvoll und raumgreifend sein. Das Pferd muss ausbanciert sein. Steht das Pferd schon schief oder hat es schon Probleme sich ohne Reiter auszubalancieren, ist es für den Springsport kaum geeignet.
Eine solide Grundausbildung ist die wichtigste Voraussetzung für ein später erfolgreiches Springpferd, das lange gesund und einsatzbereit sein soll. Wichtig ist bei der Ausbildung ein individuelles Training, welches das Pferd nicht überlastet. Das gegenseitige Vertrauen zwischen Pferd und Reiter ist die wichtigste Voraussetzung für eine harmonische Partnerschaft.
Als innere Eigenschaften musste des Springpferd Leistungsbereitschaft, Kampfgeist, Springfreudigkeit, Mut, Intelligenz und ein einwandfreier Charakter bei ausgeglichenem Temperament bringen.
