Es wird derzeit bearbeitet. Sie können uns aber gerne Ihre Erfahrung und Ihre Information darüber mitteilen.
5 Beiträge
17/01/2007, 16:22
molliprat,
wurde gerne von jemand erfahrung sammeln uber sehnenriss hinten links, pferd hat zusatzlich einen schleimbeutel an den gelenk, wird immer dick, geht seit einen jahr nur schritt. habe von einen gelenk manschette gehört, hat jemand erfahrung damit? Tierartzt spritzt entzundungshemmer und schmerzhemmer, ausserlich machen wir Volteran drauf. ist heilung irgendwann in sicht???
20/05/2007, 15:18
Gänseblümchen,
Hallo molliprat,
meine Haflingerstute hatte einen Sehenriss vorne links! Ich bin ca. 1,5 Jahre Schritt gegangen, da wir uns die Sehne immer wieder angerissen haben (durch die Koppel oder falsche Bewegungen außerdem ging das Gelände nur bergauf oder bergab) Es wurden ihr genau wie deinem Pferd immer Entzündungshemmer und Schmerzmittel gespritzt, hab sie allerdingst mit Flogestan bandagiert! Daher hab ich mich entschlossen in einen Stall zu wechseln, wo man auch eben reiten kann! Außerdem hab ich sie über den Winter in ein extra Paddock neben den anderen Pferden gestellt, dass sie ihre Ruhe hat und trotzdem bei den anderen ist! Ca. 3 Mon. nach der Umstellung in den neuen Stall konnte ich wieder langsam alle 3 Gangarten reiten! Ich wünsch euch auf jedenfall eine gute Besserung und schnelle Genesung! Es wird wieder, lasst den Kopf nicht hängen! Ein Tipp noch: Steigert euch langsam, auch wenn es schwer ist, du weißt im nachhinein warum! Viel Glück!
24/08/2007, 18:30
J.S.,
Hallo!
Ich habe auch ein Pferd, das eine Sehnenscheidenentzündung hat. Es dauert jetzt circa auch schon ein halbes Jahr! Am Anfang war es so schlimm, dass das Bein eingegipst worden ist. Wichtig ist, viel gerade aus im Schritt zu gehen und möglichst auf hartem Boden ( Straße etc.). Eine Sehne brauch durchschnittlich 1 Jahr lang um korrekt wieder zusammen zu wachsen, durch unkorekte Behandlung kann es sein, dass sich die einzelnen Fasern von der Sehne nicht wieder gerade zusammenbündeln. Ich wäre auch dankbar über jede Information, es wäre schön, wenn eine Besserung in Sicht wäre. Auch allen anderen viel Glück!
Sehnenverletzungen gehören leider zu einem großen Begleiterscheinung im Galopprennsport. Als Trainer und Besitzer von englischen Vollblütern im Rennsport ist mir dies leider sehr oft begegnet.
Die 2 härtesten Fälle waren ein 10 cm langes Loch in der Oberflächlichen, wie bei einer Stute gleichzeitig an beiden Vorderbeinen alle Sehnenteile wie Fesselträger, tiefe- und oberflächliche Beugesehne zu 90 % zerstört.
Früher wurde noch Boxenruhe verordnet und heute gelang mal wohl teilweise zur Ansicht das Pferd nicht über ½ Jahr und länger in der Box einzusperren.
Wir behandelten mit stützenden Bandagen und 1 Woche Boxenruhe. Danach gingen die Pferde aufs Paddock. Das Paddock war ein Sandpaddock von morgens bis abends. Es diente der natürlichen Bewegung nach Schmerzzustand des Pferdes. Dazu ergänzten wie die Behandlung mit Stoßwelle und Magnetfeldtherapie und gaben von homöopathischen Mitteln.
Zu lange Boxenruhe verbirgt Probleme wie das „ausflippen des Pferdes beim führen für ein paar Minuten“ wie auch der damit verbundenen erneuten Verletzungsmöglichkeiten der bereits geheilten Sehnenfasern. Weiterhin entmineralisieren gerne die Knochen der Pferde bei zu langer Boxenruhe. Neben dem allgemeinen Wohlbefinden und schädlichen Verklebungen der Sehne gar nicht zu sprechen.
Die Pferde haben bestens mitgearbeitet und sich entsprechend ihres Schmerzzustandes bewegt und sind heute lahmfrei.
Geheilte Sehnen erlangen nicht mehr die Elastizität einer gesunden Sehne doch das Ersatzgewebe heilt oftmals besser wie gedacht und ermöglicht dem Pferd eine breite Belastbarkeitsspanne im Reitsport - auch nach Sehnenverletzungen.
Viele Pferde gehen sogar in den Rennsport zurück, welches wohl die größte Belastbarkeit, auch geheilten Sehnen, widerspiegelt.
In solche Fällen sollte man auch immer mit dem Tierarzt Rücksprache halten und auch den Mut besitzen nach Alternativen zur Boxenruhe zu fragen
06/01/2010, 08:57
r.f.,
Habe im Augenblick ebenfalls ein Pferd mit Sehnenverletzung. Das Ultraschallbild zeigte ein daumennagelgrosses Loch in der unteren Stützsehne, die Sehne ist jedoch nicht vollständig gerissen. Da die 13-jährige Stute nach der Verletzung lange überhaupt nicht gelahmt hat, wurde die Diagnose erst mit Verspätung gestellt. Vorgeschlagene Behandlungen waren Stammzellen mit mind. 4 Monaten Ruhe(offenbar erfolgreich, wenn zur rechten Zeit behandelt wird. Stammzellen sollten zu Sehnengewebe differenzieren. Biologisch gesehen ist der richtige Zeitpunkt, früh!, wichtig, weil dann die Extrazellulärmatrix noch die richtige Differenzierung unterstützt. Ist aber teuer für Freizeitpferde) oder Hyaluronsäureeinspritzung mit mind. 4 Monaten Ruhe (führt zu nicht-Sehnen Narbengewebe). Nach Hyaluronsäuregabe durch den TA steht die Stute nun 4 Monate, mit reduzierter Zeit auf dem Paddock draussen, und zweimal 20 Minuten pro Tag Schritt auf Asphalt. Da dieses Westernpferd im Umgang sehr gelassen ist, haben sich nach einem Monat noch keine ausgeflippten Macken gezeigt. Fortsetzung folgt.
meine Haflingerstute hatte einen Sehenriss vorne links! Ich bin ca. 1,5 Jahre Schritt gegangen, da wir uns die Sehne immer wieder angerissen haben (durch die Koppel oder falsche Bewegungen außerdem ging das Gelände nur bergauf oder bergab) Es wurden ihr genau wie deinem Pferd immer Entzündungshemmer und Schmerzmittel gespritzt, hab sie allerdingst mit Flogestan bandagiert! Daher hab ich mich entschlossen in einen Stall zu wechseln, wo man auch eben reiten kann! Außerdem hab ich sie über den Winter in ein extra Paddock neben den anderen Pferden gestellt, dass sie ihre Ruhe hat und trotzdem bei den anderen ist! Ca. 3 Mon. nach der Umstellung in den neuen Stall konnte ich wieder langsam alle 3 Gangarten reiten! Ich wünsch euch auf jedenfall eine gute Besserung und schnelle Genesung! Es wird wieder, lasst den Kopf nicht hängen! Ein Tipp noch: Steigert euch langsam, auch wenn es schwer ist, du weißt im nachhinein warum! Viel Glück!
Ich habe auch ein Pferd, das eine Sehnenscheidenentzündung hat. Es dauert jetzt circa auch schon ein halbes Jahr! Am Anfang war es so schlimm, dass das Bein eingegipst worden ist. Wichtig ist, viel gerade aus im Schritt zu gehen und möglichst auf hartem Boden ( Straße etc.). Eine Sehne brauch durchschnittlich 1 Jahr lang um korrekt wieder zusammen zu wachsen, durch unkorekte Behandlung kann es sein, dass sich die einzelnen Fasern von der Sehne nicht wieder gerade zusammenbündeln. Ich wäre auch dankbar über jede Information, es wäre schön, wenn eine Besserung in Sicht wäre. Auch allen anderen viel Glück!
Die 2 härtesten Fälle waren ein 10 cm langes Loch in der Oberflächlichen, wie bei einer Stute gleichzeitig an beiden Vorderbeinen alle Sehnenteile wie Fesselträger, tiefe- und oberflächliche Beugesehne zu 90 % zerstört.
Früher wurde noch Boxenruhe verordnet und heute gelang mal wohl teilweise zur Ansicht das Pferd nicht über ½ Jahr und länger in der Box einzusperren.
Wir behandelten mit stützenden Bandagen und 1 Woche Boxenruhe. Danach gingen die Pferde aufs Paddock. Das Paddock war ein Sandpaddock von morgens bis abends. Es diente der natürlichen Bewegung nach Schmerzzustand des Pferdes. Dazu ergänzten wie die Behandlung mit Stoßwelle und Magnetfeldtherapie und gaben von homöopathischen Mitteln.
Zu lange Boxenruhe verbirgt Probleme wie das „ausflippen des Pferdes beim führen für ein paar Minuten“ wie auch der damit verbundenen erneuten Verletzungsmöglichkeiten der bereits geheilten Sehnenfasern. Weiterhin entmineralisieren gerne die Knochen der Pferde bei zu langer Boxenruhe. Neben dem allgemeinen Wohlbefinden und schädlichen Verklebungen der Sehne gar nicht zu sprechen.
Die Pferde haben bestens mitgearbeitet und sich entsprechend ihres Schmerzzustandes bewegt und sind heute lahmfrei.
Geheilte Sehnen erlangen nicht mehr die Elastizität einer gesunden Sehne doch das Ersatzgewebe heilt oftmals besser wie gedacht und ermöglicht dem Pferd eine breite Belastbarkeitsspanne im Reitsport - auch nach Sehnenverletzungen.
Viele Pferde gehen sogar in den Rennsport zurück, welches wohl die größte Belastbarkeit, auch geheilten Sehnen, widerspiegelt.
In solche Fällen sollte man auch immer mit dem Tierarzt Rücksprache halten und auch den Mut besitzen nach Alternativen zur Boxenruhe zu fragen