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Naturheilkunde bei Pferden: Hierauf sollten Sie achten!

Die Naturheilkunde für Pferde bietet ein inzwischen fast unüberschaubares Angebot. Dem Pferdehalter fällt es oft schwer, den richtigen Behandlungsansatz und vor allem den richtigen Behandler für sein Tier zu finden.

Die bekannteste und wohl auch effektivste Form der naturheilkundlichen Behandlung ist die Homöopathie und Phytotherapie. Die Homöopathie und Phytotherapie (= Kräutertherapie) wird in aller Regel von Tierheilpraktikern angeboten.

Eine homöopathische Behandlung wie auch der Einsatz der Kräutertherapie findet bei allen Erkrankungen ein sinnvolles Einsatzgebiet. Je nach Erkrankungsbild kann eine naturheilkundliche Therapie auch in Kombination mit einer veterinärmedizinischen Therapie erfolgen und erscheint in vielen Fällen als sinnvolle Ergänzung der veterinärmedizinischen Therapie. Im Grunde genommen kann jede Erkrankung homöopathisch therapiert werden, gleich, ob es sich um eine akute Erkrankung, subakute, allergische oder chronische Erkrankung handelt. Die Ansicht, dass lediglich chronische Erkrankungen im Wege der Naturheilkunde behandelt werden können, ist nicht richtig. Auch bei akuten Erkrankungen findet sich ein breites Einsatzgebiet für die Mittel der Naturheilkunde, Homöopathie und Phytotherapie. Der Tierheilpraktiker sieht das Pferd als „Ganzes". Nicht allein die Erkrankung steht im Mittelpunkt der Therapie, sondern das gesamte Pferd mit all seinen Facetten, Lebensbedingungen, der Fütterung, der Haltung und einem möglichen Arbeitseinsatz. Der gesamte Organismus des Pferdes wird in die Therapie mit einbezogen wie auch sämtliche Organe und Organsysteme.

Die Homöopathie, Naturheilkunde, Alternativmedizin und Phytotherapie bietet ein breites Behandlungsspektrum mit vielen Variations- und Kombinationsmöglichkeiten, wie der Osteopathie, der Physiotherapie oder einer ergänzenden Verhaltenstherapie und lässt sich allein oder ergänzend sowohl zur Veterinärmedizin als auch zu weiteren alternativen Therapieformen in ihrer Komplexität bei jeder Erkrankung einsetzen.

Meiner Erfahrung nach kann eine effektive Therapie bei vielen Erkrankungen jedoch nur erfolgen, wenn das Augenmerk auch auf eine ganzheitliche Betrachtung gelegt wird. Der Einsatz von homöopathischen Mitteln ist nur dann sinnvoll, wenn die Fütterung, Haltung und die gesamten Lebensumstände für das betroffene Pferd in seiner Erkrankung „passen". Leidet ein Pferd beispielsweise an einer chronischen Bronchitis, würde die Homöopathie ebenso wie andere Therapien keine zufriedenstellende Wirkung erzeugen können, wenn das Pferd weiterhin unter kontraproduktiven Bedingungen, wie beispielsweise einer in Ammoniak getränkten Box mit geschlossenem Fenster und ohne Frischluft leben müsste. Zu einer erfolgreichen Therapie gehört auch die Einbeziehung der Lebensumstände, der Haltung und Fütterung des erkrankten Pferdes. Vor diesem Aspekt kann dauerhafter Erfolg ausschließlich erzielt werden, wenn die Therapie ganzheitlich ausgerichtet wird und sämtliche Umstände erfasst und miteinbezogen werden.

Werden Erkrankungen unter dem Aspekt der Ganzheitlichkeit gesehen und beurteilt, so bietet die Homöopathie, Naturheilkunde und Kräutertherapie sehr viele Mittel und Möglichkeiten, dem erkrankten Pferd nebenwirkungsfrei und effektiv zu helfen und nicht ausschließlich chronische, sondern auch akute Erkrankungen zu regulieren.

Obwohl die klassische Meinung besteht, dass die Naturheilkunde, Homöopathie und Phytotherapie überwiegend bei chronischen Erkrankungen angewandt wird und eher nicht für lebensbedrohliche Erkrankungen geeignet ist, stellt sich mein Praxisalltag anders dar:

Wenn die Veterinärmedizin aufgegeben hat, das Pferd veterinärmedizinisch austherapiert ist, greifen die Pferdehalter nach dem letzten Strohhalm, dem Tierheilpraktiker, der Naturheilkunde, Homöopathie und Phytotherapie und wenden sich an mich als letzte Hoffnung und Chance für das schwer erkrankte Pferd. So sind fast alle Haaranalysen, welche ich ausarbeite, eilig und oftmals geht es um Leben oder Tod. Oft bin ich selbst überrascht, mit welch einfachen Mitteln dann letztlich doch Erfolg erzielt wird und der Kampf um`s Leben gewonnen ist.

Es lastet somit eine große Verantwortung auf dem Tierheilpraktiker, welcher zu Rate gezogen wird, wenn die Veterinärmedizin nicht mehr helfen kann.

Vor diesem Hintergrund ist von essentieller Bedeutung, dass der Behandler, der Tierheilpraktiker und der in der Naturheilkunde und Homöopathie, Alternativmedizin oder Kräutertherapie Tätige über ein breit gefächertes Fachwissen, entsprechende Erfahrungen in der Behandlung der jeweiligen Erkrankung und Tierart und über eine dementsprechend gute Mundpropaganda verfügt. Bedenkt man, dass der Beruf des Tierheilpraktikers, ebenso wie der im Bereich der Naturheilkunde für Pferde tätige Behandler und Anbieter in einem Berufsfeld tätig ist, in dem es weder staatliche Anerkennung noch einheitliche Ausbildungsrichtlinien gibt, zeigt dies besonders deutlich, dass der Pferdehalter in diesem Berufszweig besonders prüfen muss, wem er die Behandlung seines Pferdes anvertraut. Da es keine staatliche Zulassung gibt, ist jede Schule der Tierheilkunde eine private Einrichtung mit nicht standardisierten Ausbildungsregeln und Richtlinien. Auch sind Tierheilpraktikerverbände lediglich private Einrichtungen. So werden die Tierheilpraktikerverbände meist von den Tierheilpraktikerschulen ins Leben gerufen. Eine Ausbildung dauert ca. 2 Jahre. Am Ende dieser Ausbildung wird ein Zeugnis ausgehändigt, welches jedoch zur Ausübung des Berufszweiges nicht einmal erforderlich ist. Der Pferdehalter ist gehalten, hier kritisch zu hinterfragen und ggf. bei anderen Pferdehaltern nachzufragen, ob der Behandler seinem Pferd gute Dienste erwiesen hat. Das Hinterfragen könnte über Leben oder Tod des erkrankten Pferdes entscheiden und stellt in diesem Falle kein Misstrauen im eigentlichen Sinne, sondern lediglich eine gesunde Skepsis dar!

Auch können Tierheilpraktiker und generell Behandler von Tieren in diesem Berufszweig nur bestehen, wenn sie mit Menschen umgehen können. Eine Zusammenarbeit zwischen Behandler und Pferdehalter muss gegeben sein, um dem betroffenen Pferd helfen zu können, wie das oben beschriebene Beispiel einer angepassten und erkrankungsorientierten Ernährung und entsprechenden Haltung zeigen. Ausführliche Gespräche im Vorfeld einer Therapie entscheiden über Sympathie und Vertrauen und entscheiden, ob es zu einer Therapie kommt oder nicht. Vor diesem Aspekt könnten einige fachlich versierte Tierheilpraktiker den Behandlern, die vielleicht weniger gut mit Menschen zurechtkommen, aber umso besser mit den Tieren, jedoch keine großen Redner und Schmeichler sind, benachteiligt sein, was dem erkrankten Tier dann schnell zum Nachteil würde.

Daher mein Rat:

Verlassen Sie sich gerade in einem so rechtsunsicheren Rahmen nicht auf gute Worte, sondern grundsätzlich auf Taten!

Die gleiche Problematik eines zwar von Gesetzes wegen geregelten, jedoch mit zahlreichen Lücken behaftetem System ist der Verkauf von Futter- und Ergänzungsfuttermitteln. So sind Deklarationen und Hygienevorschriften gesetzlich geregelt wie auch die Abgrenzung einiger Bestandteile in Arzneimittel oder besondere Kategorien, die nicht als Futtermittel zugelassen sind, eine Vielzahl von Inhaltstoffen, die für Pferde jedoch schädlich sein können, bleibt gesetzesmäßig außen vor. Jeder Anbieter ist demnach selbst gehalten, das Fachwissen zu besitzen, welche Futter- und Ergänzungsfuttermittel bzw. Bestandteile hierin mehr schaden als nutzen. Auch welches Einsatzgebiet ein Futter- und Ergänzungsfuttermittel findet, bleibt dem Anbieter überlassen. So finden sich nicht immer geeignete Bestandteile für das angegebene Einsatzgebiet. Hier steckt kaum eine böse Absicht, sondern fehlende praktische Erfahrung und/oder theoretisch erlangtes Fachwissen hinter. Vor diesem Hintergrund ist auch der Futter- und Ergänzungsfuttermittelkauf Vertrauenssache!

Tierheilkundezentrum, Tierheilpraktikerin Claudia Nehls, Am Buchholz 3, 33014 Bad Driburg, Tel.: 05648/963335, Fax: 05648/963334, Mobil: 0173/51 57 633,

Internet: www.tierheilkundezentrum.de, E-Mail: tierheilpraxis1.at.t-online.de

2 Beiträge
01/12/2009, 00:10
Unsere Tiere,d.h. hauptsächlich Pferde - Hunde und Falke, werden über den hömophatischen Weg behandelt. Bioressonz - Akkupunktur nach Penzel - Bachblüten. Ich habe eine sehr gute Heilprakterin, die selber ein großes Gestüt Hannoveraner haben. Aber immer rechtzeitig die Krankheiten erkennt, sodaß man sehr früh reagieren kann. Unser Tierarzt ist auch sehr offen beide zusammen haben gute Wege gefunden. Nur beim Jacobskreuzkraut haben wir alle vor gut einem Jahr versagt, aber viel daraus gelernt Damals hat es mich meine Islanstute gekostet. Ebenfalls eine gute Bekannte Tierärztin im Raum Gießen - manuelle Therapie weiss immer einen guten Rat auch mit Kraeutern. Wir sind auf diesem Weg oft sehr viel weiter gekommen auch für uns Menschen.
01/12/2009, 00:14
Unsere Tiere,d.h. hauptsächlich Pferde - Hunde und Falke, werden über den hömophatischen Weg behandelt. Bioressonz - Akkupunktur nach Penzel - Bachblüten. Ich habe eine sehr gute Heilprakterin, die selber ein großes Gestüt Hannoveraner haben. Aber immer rechtzeitig die Krankheiten erkennt, sodaß man sehr früh reagieren kann. Unser Tierarzt ist auch sehr offen beide zusammen haben gute Wege gefunden. Nur beim Jacobskreuzkraut haben wir alle vor gut einem Jahr versagt, aber viel daraus gelernt Damals hat es mich meine Islanstute gekostet. Ebenfalls eine gute Bekannte Tierärztin im Raum Gießen - manuelle Therapie weiss immer einen guten Rat auch mit Kraeutern. Wir sind auf diesem Weg oft sehr viel weiter gekommen auch für uns Menschen.
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