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Graskrankheit

Ursache
Bei der Graskrankheit sterben Nervenzellen in Verdauungssystem. Der Darm stellt mehr oder weniger spontan seine Funktion ein.
Die Ursachen sind nicht geklärt. Diese dramatische Darmerkrankung befällt überwiegend jüngere Pferde; man beobachtet eine Häufung im Frühjahr und Herbst.

Symptomen
Anfangs können Kolik-Symptome auftreten; das Pferd flehmt, scharrt oder wälzt sich. Meist kann es nicht äpfeln oder presst harte, gelb verschleimte Äpfel hervor. Die Bauchdecke ist gespannt. Der Darm gurgelt wenig oder gar nicht.
Beim Tasten findet der Tierarzt kleine, harte, schleimüberzogene Kotballen im Dickdarm. Die Mastdarm-Schleimhaut ist auffallend trocken.
Die Krankheit wird in in die akute Form und in die Chronische Form eingeteilt:
-Bei akuter grass sickness wird das Pferd zunehmend benommen und teilnahmslos, lässt den Kopf hängen, schankt manchmal, die Muskeln zittern. Die Pferde schwitzen stark und sind ausgetrocknet. Sie liegen auffallend viel. Die Schleimhäute sind schmutzig-Verwaschen und gel-rötlich verfärbt. Zähe, honiggelbe Krusten verkleben die Nüstern. Das Herz schlägt mehr als 60 Mal pro Minute Viele Pferde können kaum schlucken. Speichel und Futter fließen aus den Nüstern, wenn sie versuchen zu fressen. Manchmal hängt die Zunge schlaff aus dem Maul.
-Beim chronischen Verlauf sind Abmagerungen, untergestellte Hinterbeine und zunehmend aufgezogener Bauch typische Symptome
Bei der akuten Form sterben die Pferde innerhalb kurzer Zeit. Bei allem darüber hinaus spricht man von der chronischen Form. Dennoch ist die Überlebenschance auch bei der chronischen Form mehr als gering.

Behandlung
Viele Tierärzte raten das Pferd einzuschläfern um es vor weiteren Qualen zu bewahren. Jedoch befindet sich die Graskrankheit im Anfangsstadium oder ist chronischer Natur, so wird als erste Behandlungsmaßnahme der Mageninhalt über eine Magensonde aus dem Pferd geleitet. Der Inhalt des Darms wird über die Gabe von Abführmitteln aufgeweicht und die Gabe von Infusionen verhindert die Austrocknung des Pferdes. Durch die Verabreichung bestimmter Medikamente kann der Tierarzt die Magen-Darmtätigkeit des Pferdes aktivieren.

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