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Chips

Bei einer Chip wird ein sehr kleines, flaches Knochenstück abgesprengt, das keine tragenden Funktion hat. Der Knochen wird daher in seiner Stabilität nicht beeinträchtigt.

Ursache
Grundsätzlich sind Chipfrakturen an jeder Stelle des Knochens durch Tritte oder hartes Anstoßen an feste Gegenstände möglich. Jedoch versteht man darunter im Allgemeinen die Absprengung kleiner Knochenstücke im Bereich eines Gelenkes. Die spezielle Form der knöchernen Anteile des Gelenkes mit Graten, Ausziehungen und anderen Knochenvorsprüngen ist besonders empfindlich. Daher finden sich Chipfrakturen häufig im Fessel-,Vorderfußwurzel- und Sprunggelenk. Sie entstehen vornehmlich in schneller Bewegung bei extremer Überstreckung des Gelenkes, besonders in der Endphase von Rennen und anderen spitzenbelastungen.
Das Risiko ist erhöht durch eine ermüdete Muskulatur und vorherige wiederholte Überbeanspruchung der gefährdeten Knochenbereiche.

Symptomen
Da die Stabilität der Gliedmaße nicht beeinträchtigt wird, ist die Lahmheit unmittelbar nach dem Bruch gering, oft gar nicht vorhanden oder klingt zunächst schnell wieder ab.
Im weiteren Verlauf entwickelt sich eine unterschiedlich stark ausgeprägte Entzündung, die in ihren Symptomen einer Arthritis ähnlich ist: Geringgradige Umfangsvermehrung durch vermehrte Gelenkfüllung und Lahmheit verschiedenen Ausmaßes hängen von den Schaden ab, die im Gelenk durch die chipbedingten Störungen des Bewegungsablaufes gesetzt werden. Vor allem die Knorpelschicht ist davon betroffen. Kommt der Chip an einer günstigen Stelle zur Ruhe, bilden sich die Symptomen zurück, um sich nach einer Verlagerung des Knochenstückchens in sensiblere Zonen erneut zu verstärken. Frei bewegliche Chips, sogenannte Gelenkmäuse sind insbesondere schwer berechenbar. Während der Bewegung können sich durch den Strom der Gelenkschmiere sowohl in unempfindliche, geräumigere Gelenkabschnitte an der Kapsel transportiert werden als sich auch in sensiblen Teilen verkeilen und dann plötzlich auftretende Schmerzen und deutliche Lahmheit verursachen. Diese kann auch nach Stunden oder Tagen ebenso schnell wieder abklingen, um später erneut aufzutreten.

Behandlung
Über Lage und Größe eines Chips geben Röntgenbilder Aufschluß. Liegen kleinere Gelenkchips fest und bereiten keine großen Problemen, kann man eine konservative Heilung durch eine längere Boxenruhe, anschließendes Führen an der Hand, späteres Freilaufen und ein im Anschluß daran einsetzendes erneutes Training versuchen. Im allgemeinen gilt eine operative Entfernung als sicherer. Sollten im Rahmen einer Ankaufsuntersuchung röntgenologisch Chips festgestellt werden, das Pferd aber noch lahmfrei sein, so empfiehlt es sich die Kosten für eine eventuelle Operation vom Kaufpreis abzuziehen.

7 Beiträge
12/09/2008, 22:50
Michaela ,
Hallo
Ich habe vor 4 Monaten mein Pferd am Sprunkgelenk operieren lassen wegen einen Chip und es ist immer noch nicht besser geworden trotz Eigenblutterapie und Spritzen.
Das Gelenk ist immer noch entzündet und es füllt sich immer wieder mit Flüssigkeit.
Man hat mir gesagt nach der OP wierd es besser und bis heute ist nichts passiert.
17/09/2008, 09:53
Annette Schmelzer,
Hallo,
ich würde hier eine Magnetfeldtherapie empfehlen, um der Entzündung im Sprunggelenk entgegenzuwirken. Desweiteren werden Mikrozirkulation, Sauerstoffversorgung im Blut und die Selbstheilungskräfte angeregt. Der ganze Organismus kommt wieder in Schwung.
Es ist absolut schmerz- und nebenwirkungsfrei.
Aber bitte nur beim Marktführer anfragen, es gibt auch "schwarze Schafe", wo die Wirkung nach einiger Zeit nachläßt oder ganz aufhört.
Geräte kann man mieten oder erwerben.
Bei Interesse bitte melden....
24/02/2009, 14:00
KoBa,
Hallo,
meinem Pferd wurde mitte November ein Chip im Sprunggelenk entfernt.
OP ist gut verlaufen nach 10 Tagen wieder im Stall. Dann kam nach 5 Wochen die Hyaluronspritze und nach 4 Tagen haben wir angefangen zu führen. Langsam steigernd bis 30 min. tägl. Nach 7 Wochen Schritt Nachkontrolle.
Röntgen und Gelenkflüssigkeitsentnahme. Bilder in Ordnung nur die Gelenkflüssigkeit ist augenscheinlich zu flüssig.
Beim Vortraben lahmte mein Pferd immer noch sehr stark sichtbar.
Erneute Spritze Hyaluron und weiteres Schritt bewegen verordnet bekommen.
Nun sind wieder 3 Wochen vergangen. Pferd lahmt immer noch.
Wie sehen unsere Chancen aus. Sind wir noch im "Therapie-Rahmen"?
Ist das normal??
30/06/2009, 20:59
belinda37@hotmail.com,
Hallo ich heisse monika
ich habe eine 8jahre alte stute die ich wegen zeitmagel verkaufen wollte
hatte eine sehr liebe frau die die stute auch kaufen wollte und haben heute
eine ankaufuntersuchung gemacht mit röndgen dabei wurde spat und chips
festgestellt gibt es was was ich noch machen kan?
09/07/2009, 19:41
Mein Paint hatte mit 3 Jahren seine erste Chip-Op. Zweijährig kam er zu mir und war ziemlich "Verlottert". Mineralfutter hat er wohl nie erhalten und hat bei uns innerhalb kürzester Zeit einen extremen Schuss in die Höhe gemacht. Heute 6 jährig steht er eher im Warmbluttyp. Die Tierärzte meinten, er wäre als Fohlen unterversorgt gewesen und deshalb hätte sich der Chip gebildet. Genau ein Jahr später also mit 4 Jahren stand die nächste Chip-OP an. Wir geben ihm jetzt täglich Hyaloronsäure und sind sehr zufrieden. Die Gelenke knackten aufgrund mangelnder Gelenkflüssigkeit sehr stark, innerhalb kürzester Zeit ist das knacken komplett zurück gegangen und das Pferd läuft wieder geschmeidig unter dem Sattel und tobt ausgelassen auf der Wiese. Die Hyaloronsäure entnehmen wir aus Kapseln, die es fertig zu kaufen gibt und füllen diese in einen ausgehölten Apfel. Wir kaufen die bei Tivio`s Reitershop und ergänzend dazu MSM Pulver. Ich kann diese Kombination wirklich nur empfehlen und haben zum Glück im Moment keine Probleme mehr.
02/09/2009, 12:14
Julia,
Hallo,
mir wurde heute morgen gesagt das mein Shetland-Isimix lahm sei wegen eines Chips zwischen Huf und Fesselgelenk. Jetzt wollt ich mal Fragen wie das ist, ich würde ihn operieren lassen, aber kennt sich damit zufällig jemand aus der vielleicht nen Chip an derselben stelle hatte, konnteich das Pferd-Pony wieder Schmerzfrei danach bewegen ???

Liebe Grüsse Julia
12/10/2009, 20:37
Alexandra,
Hallo,
mein pferd hat letzte woche montag wieder angefangen zu lahmen,da wir nicht mehr weiter wussten sind wir zu einer osteophatin mit ihr gefahren, sie sagte uns dass sie die hüfte verschoben hatte und hatte diese wieder eingerenckt aber sie sagte auch dass sie vll chips im sprunggelenck haben kann und wenn es in drei tagen nich besser wird wir sie röntgen lassen sollen. aber die drei tage sind heute schon um sie läuft zwar besser aber immer noch nich perfekt.aber man sagt ja auch dass es nach dem einrencken erst schlechter wird dann besser. jezz weiß ich nich was ich tun soll. noch ein paar tage warten oder jetzt einfach röntgen lassen???? aber was ich dazu sagen muss das mit der hüfte hatte sie schoneinmal und das wurde auch wieder eingernckt....was nun?
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