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Trakehner

Geburtsland
Deutschland

Ursprünge der Rasse
Das Ostpreußen, die  Heimat dieser Rasse, konnte einst prahlen, die größte Bevölkerung von Pferde aus ganz Deutschland zu haben. Die Anfänge der Zucht gehen zurück bis ins 13. Jahrhundert, in die Zeit des Deutschdritterordens.
Im Jahr 1732, gründete der König Friedrich Wilhelm I. von Preußen das königliche Trakehner Stutamt. In Trakehnen werden die Stuten nach ihrer Farbe in verschiedenen Herden getrennt und von ausgewählten Hengste gedeckt. Das Gestüt Trakehnen wurde zur wichtigsten Quelle für Preußens Hengste und erwarb schnell den Ruf, elegante und ausdauernde Kutschpferde zu züchten. Ende des XVIII jahrhunderts hatte sich der Schwerpunkt wieder auf die Zucht von Militärpferden verschoben.
Im XIX. Jahrhunderts wurden zur Veredelung der Rasse Araber und englische Vollblüter eingesetzt.  Das führte dazu, dass im Jahr 1913, der Trakehner ca. 50% Vollblut Anteil hatte.
1941 werden 250.00 Pferde in dem Stud-Book aufgeführt. Mit Ende des 2. Weltkrieges brach die Zucht vollständig zusammen. Während der sowjetischen Invasion gelang ein kleiner Bestandteil nach einer langen Flucht in den  Westen. Der Winter 1944-45 war extrem kalt und. Menschen und Tiere hatten keine Nahrung und keinen Platz, wo sie Unterschlupf finden konnten. Die Mehrheit der Pferde, sowie ihrer Besitzer starben. Nur  circa 1.200 Pferde überlebten diese Flucht. Dank diesen überlebenden Pferden wurde die Rasse gerettet. Der Trakehner ist nach dem Krieg zur Veredlung aller deutschen Warmblutzuchten herangezogen worden.

Beschreibung

  • Kopf:
    Elchnase
  • Exterieur:
    langer, eleganter Hals - sehr schräge Schulter - ausgeprägter Widerrist - lange, schräge und gut bemuskelte Kruppe
  • Größe:
    160 bis 168 cm
  • Farbe:
    alle einfarbigen Farben (in der Polnischen Linie auch Schecken)
  • Interieur:
    gelehriges aber meist recht eigenwilliges Turnierpferd; sensible, mutig, intelligent.
  • Einsatz:
    der Trakehner eignet sich für alle Sparten der Reiterei. Seine absoluten Stärken liegen in der Dressur und der Vielseitigkeit.
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