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Sanfratellano

Geburtsland
Italien

Ursprünge der Rasse
Der Sanfratellano verkörpert eine sehr alte, bodenständige Rasse Siziliens. Seine Heimat ist Nordostsizilien in der Provinz Messina. Informationen über ihre frühe Vergangenheit sind sehr spärlich. Einige behaupten, dass der Sanfratellano ein Nachkomme der Streitrosse der Langobarden ist, die sie im 11. Jahrhundert mit sich führten. Im Laufe der Jahrhunderte sind verschiedene Kreuzungsversuche mit Andalusiern, Arabern, Salernitanos, Anglo-Arabern, im 20. Jahrhundert sogar mit Nonius gemacht worden. Jedoch konnten sich diese fremde Einflüsse nicht durchsetzen und so hat sich der der Rasse ureigene Typ erhalten.
Noch einmal nach 1925 entschloß man sich einige Exterieurmängel der Rasse mit Hilfe von Vollblut- und Araber-Hengsten zu verbessern, was auch diesmal gelang, ohne daß der Sanfratellano ihre vorzüglichen Eigenschaften eingebüßt hätte.
Die Zucht ist völlig in bäuerlicher Hand. Die Aufzucht erfolgt in halbwilder Haltung an den Hängen der Ebrodi-Berge.

Beschreibung

  • Kopf:
    etwas grob mit geradem oder leicht convexem Profil; große und freundliche Augen
  • Exterieur:
    -Hals, wohlproportioniert und kräftig bemuskelt
    -Widerrist, deutlich markiert
    -Schulter, gut gelagert, muskulös
    -Rücken und Lendenpartie, kurz und stark
    -Kruppe, bemuskelt, abschüssig mit tiefem Schweifansatz
    -kräftige Gelenke und Sehnen
    -gutgeformte, harte Hufe
  • Stockmaß:
    152 bis 160 cm
  • Farbe:
    variiert von Braun bis Dunkelbraun ohne Abzeichen
  • Interieur:
    energisch, lebhaftes Temperament und ausgesprochen freundlicher, gutmütiger Charakter
  • Einsatz: er eignet sich besonders gut als Freizeitpferd und im Tourismus für Trailritte und Kutschfahrten.
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