Quarter Horse
Geburtsland
Die Vereinigte Staaten
Ursprünge der Rasse
Die Rasse ist seit dem Jahr 1611 anerkannt. Sie entstand durch die Kreuzung von Landschlägen (spanische Pferde, die mit Arabern, Berbern und orientalischen Pferden gekreuzt wurden) mit importierten englischen Rennpferden, Vorfahren des Englischen Vollbluts. Das Ergebnis war ein schneller und kraftvoller Sprinter. Die Siedler in Virginia und Carolina setzten die Pferde bei sonntäglichen Rennen ein. Da die Tiere ihre Höchstgeschwindigkeit auf einer Strecke von über einer Quarter Mile (400 m) erreichten, nannte man sie Quarter Miler. Obwohl Vollblutrennen heute überwiegen, sind die Quarter-Horse-Rennen immer noch sehr populär.
Der Quarter Horse eignete sich auch für die Rancharbeit, als Hüte- und Fahrpferd sowie als Lastenträger. 1941 wurde die Quarter Horse Association im texanischen Fort Worth gegründet. In den USA sind eine Million Quarter Horses registriert. Weltweit gibt es über 4 Millionen eingetragene Quarter Horses und sind zahlenmäßig die größte Pferderasse der Welt.
Beschreibung
- Kopf:
relativ kurz und breit - Exterieur:
-lange Hals-kräftige Schulter mit gutdefiniertem Widerrist
-breite Brust
-kurze Rücken
-gut bemuskelte Gliedmaßen
-kraftvolle Sprunggelenke
-schrägen Fesseln
- Stockmaß:
zwischen 148 und 157 cm groß - Farbe:
meist Braune oder Füchse, aber auch Falben, Rappen und Isabellen. - Interieur:
intelligent und von freundlichem, angenehmem Wesen - Einsatz:
heute ist es ein vielseitiges Reitpferd, das vor allem auf Westernturnieren und als Freizeitpferd eingesetzt wird. Wenn sie einen Schuß Vollblut in sich tragen sind sie zudem gute Spring- und Vielseitigkeitspferde. Sie sind ausgesprochene Gewichtsträger. Besonders in den Vereinigten Staaten und Kanada sind Quarter-Horse-Rennen und Rodeos mit „steer roping" und „Barrel racing" überaus populär.


vor- und nachteile
an lillill50@web.de
Bye bye Nina
LG
ich denke, dass die Quarter so einiges tragen können, da einen relativ kurzen Rücken und kräftige Beine haben. Wichtig ist natürlich, dass die Rückenmuskulatur fest bzw. gut ausgebildet ist...es ist das A und O. Wenn das in Ordnung ist, kann ich mir vorstellen, dass die Quarter 110 Kg oder mehr tragen können. Ich habe auch schon schwergewichtigere Menschen auf Quartern gesehen, nur sieht es nicht mehr schön aus. Gurß Mery
ich hab da mal ne kleine frage...
was gibt es alles für arten von quarter horses?
ich hab mal was von foundation quarter gelesen oder ponyquarter....
gruß Nati
Besonders typisch ist die Fellzeichnung „Buckskin“. Der Begriff kommt aus dem amerikanischen und bedeutet soviel wie „Falbe“. Diese Bezeichnung hat sich in der Zucht des Quarter Horses etabliert. Auf den ersten Blick sind diese Pferde schlicht sandfarben. Sie weisen jedoch eine Menge unterschiedlicher Schattierungen und Abzeichen auf. Die Farbvarianten reichen von gelb oder gold mit schwarzen Abzeichen. Die Farbe „grullo“ (dunkelbeige) weist ein Aalstrich und teilweise auch Zebrastreifen und Schattierungen auf. Weiße Abzeichen sind ungern gesehen und sind nur unterhalb des Karpal- bzw. Sprunggelenkes erlaubt. Die vorherrschende Farbe ist sorrel (Fuchs, 30 %). Häufig sind auch die Farben bay (Brauner, 20 %) und chestnut (Schweißfuchs, 10 %) sowie seltener Rappen und Schimmel.
Gruß von der CTS-Ranch