PRE
Geburtsland
Spanien
Ursprünge der Rasse
Er ist das Pferd der Könige und der Hohen Schule. Lange vor Beginn unseres Zeitabschnitts war er auf der iberischen Halbinsel, genau in Andalusien. Während der moslemischen Besetzung wurde der Pre mit dem Berber gekreuzt, was die große Mehrheit der jetzigen Rasse beeinflusst. In Spanien war unter dem Namen Ginsters bekannt, weil er für das Reiten in Jineta stark geschätzt wurde. Bis vor Kurzem nannte er sich noch Andalusier, eine Bennennung, die die P.R.E. und Lusitanos zusammenfasste.
Seine Beweglichkeit und Fügsamkeit erklärte ihn als die Säule für das akademischen Reitens in Italien und in Frankreich, für das Reiten im Kriegs und in die Stierkämpfe. Sein Renommee erstreckte sich auf ganz Europa ab der Renaissance und erreichte sein höchste Punkt im XVII. und XVIII. Jahrhundert.
Sein Niedergang kam mit der Motorisierung und der Einführung der Sportrassen. Deswegen gründete man in 1912 sein Stud-Book.
Seit ungefähr 1970 profitiert der P.R.E. dank seiner Qualitäten in der Vielseitigkeit und der Brillanz, für Freizeit, Shows und die Hohe Schule. In Spanien ist in 1972, die „ Associacion Nacional de Criadores de Caballos de Pura Raz Espanola (A.N.C.C.E .)", gegründet worden , um alle regionalen Vereine zusammenzubringen. Seit 1980 gibt es eine Meisterschaft in Spanien, die im November in Séville stattfindet. Der größte Botschafter der P.R.E bleibt die Königliche Andalusische Reitschule in Jérez, die in 1973 gegründet worden ist.
Beschreibung
- Kopf:
edler, trockener Kopf; gerades oder subkonvexes Profil - Exterieur:
kräftig und hoch aufgesetzte Hals, kurze Rücken, schräge Schulter, gut bemuskelte Hinterhand. - Größe:
150 bis 167 cm - Farbe:
sehr häufig Schimmel, aber auch Braune, Falben und Rappen - Interieur:
folgsam, handlich, umgänglich und mutig - Einsatz:
als Reitpferd bis zur Hohen Schule und Zucht
