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Podhajsky-Schimmel

Geburtsland
Österreich

Ursprünge der Rasse
Es handelt sich, jedenfalls bisher, nicht um eine konsolidierte Rasse, sondern meist um F1-Produkte einer Gebrauchskreuzung von Kladruber und Welsh Cob. Normalerweise werden Kladruber-Stuten mit Welsh-Cob-Hengste gepaart.
Ewald und Milos Welde haben im Jahre 1968 das Gestüt Gschwendthof in Niederösterreich gegründet, mit dem Ziel, erstklassige Fahrpferde für den internationalen Sport zu züchten. Stammhengst war zunächst der Cob-Hengst Redstart. Andere Beschäler waren Isabell Shon, der Redstar-Sohn Rowing Fellow und der Fuchs Bertie. Die Stammstuten waren drei Original-Kladruber Schimmelstuten der Generale-Generalissimus-Linie und eine der Sacramoso-Linie angehörende Rappstute aus Slatinany.
Der bekannte, langjährige Leiter der Spanischen Hofreitschule zu Wien, Hofrat Oberst Alois Podhajsky, der seine letzten Lebensjahre auf dem Gschwendthof verbrachte, begleitete die Gestütsanfange mit großem Interesse und Rat. Ihm zu Ehren wurden die Zuchtprodukte „Podhajsky-Schimmel" genannt.

Beschreibung

  • Kopf:
    gerader bis ramsiger Kopf
  • Exterieur:
    -kompakter Hals
    -schräge Schulter
    -tiefe Brust
    -kurzer Rücken
    -kräftige Hinterhand
    -tiefe Brust
    -trockenes Fundament
  • Stockmaß:
    150 bis 160 cm
  • Eignung:
    Fahrpferd, Freizeit
  • Farbe:
    meist Schimmel
  • Interieur:
    intelligent, mutig
  • Einsatz:
    sie werden erfolgreich im internationalen Fahsport herausgebracht und spielen Starrollen in Show-Nummern in der Wiener Stadthalle und bei anderen Anlässen.
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