Pindos-Pony
Geburtsland
Griechenland
Ursprünge der Rasse
Der Pindos-Pony trägt seinen Name von dem Pindos Gebirge, das die Grenze zwischen Thessalien und Epirus bildet. Er geht wohl auf eine autochthone Rasse, die dort vermutlich schon in der Antike existierte.
In der Zeit der Türkenherrschaft zwischen 1453 und 1830 scheint ihm in größerem Maße Orientalisches Blut zugeführt worden zu sein.
Der Pindos-Pony diente vorwiegend als Pack- und Reitponies der Bergbauern sowie für leichtere landwirtschaftliche Arbeiten. Die Stuten wurden sehr häufig für die Maultier-Zucht verwendet.
Die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges und des grieschichen Bürgerkrieges haben die einst zahlreichen Ponies ebenso stark dezimiert wie die in der Nachkriegszeit einsetzende Motorisierung.
Beschreibung
- Kopf:
nicht klein, gerades oder leicht konkaves Profil - Exterieur:
-Hals, oftmals recht tief angesetzt
-Widerrist, kurz jedoch recht hoch
-Schulter, steil
-Kruppe, kurz und abgeschlagen
-Fundament, hart, relativ fein-Hufe, extrem hart, schmal mit nur wenig ausgebildetem Strahl und hohen Trachten - Stockmaß:
etwa 122 bis 133 cm - Farbe:
die dunkleren Braunschattierungen überwiegen, aber auch Schimmel sind relativ häufig - Interieur:
ausdauernd, genügsam, arbeitswillig - Einsatz:
die Rasse ist selten geworden. Aufgrund seiner großer Trittsicherheit und Tragfähigkeit wird er heute gelegentlich im Tourismus für Trailritte verwendet.
