Oldenburger
Geburtsland
Deutschland
Ursprünge der Rasse
Ab dem XVII. Jahrhundert züchtet man in Oldenburg ein kräftiges Arbeitspferd, vom Friesen abstammend. Der Graf Anton Günther (1603-1667) ist der Initiator dieser Zucht und sein grauer Hengst Kranich geht in die Geschichte ein. In der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts wird er mit Hengsten von spanischen und neapolitanischen Berbern und Englischen Halbblüten gekreuzt. Etwas später kommen Vollblüter, Cleveland Bays, Hannoveraner und Normannen dazu. Durch diese Kreuzungen entwickelt sich der Oldenburger zu einem kräftigen Zug- und Arbeitspferden und zu einem kräftigen und elegantem Kutschpferd.
Mit Beginn der Motorisierung sind die Züchter gezwungen den Oldenburger zu verändern und Reitpferd zu züchten. Um dieses Ziel zu erreichen nutzte man zuerst Vollblut Hengste und Normannen. Später kreuzt man ihn mit Vollblütern, Hannoveranern und Holsteiner. Dadurch wurde der Oldenburger zu einem Sportpferdtyp mit internationalen Erfolgen weiterentwickelt.
Der erste Zuchtstatus von Oldenburger der aus 1819 stammt wurde 1897 und in 1923 verbessert. Die letzte Version hat noch immer Gültigkeit.
Beschreibung
- Kopf:
Ramskopf - Exterieur:
großer, kräftiger Körper. Hochgefesselt ,der Schweif ist tiefangesetzt. - Größe:
von 162 bis 172 cm - Farbe:
ursprünglich nur schwarz, schwarzbraun und braun, mittlerweile auch fuchsfarben, und Schimmel - Interieur:
ausgezeichneter Charakter, gutmütig und mutig - Einsatz:
heute ist der Oldenburger ein ausgezeichneter Sportpferdtyp mit großen internationalen Erfolgen; er ist als Spring- Dressur- und Kutschpferd sehr beliebt.
