Nord-Schwedisches Kaltblut
Geburtsland
Schweden
Urspruenge der Rasse
In ganz Skandinavien hat es seit Zeiten eine heimische Landrasse gegeben. Es handelte sich dabei um ein verhaeltnismaessig kleines, im Kleppertyp stehendes Pferd.
Die schwedische Landrasse, der direkte Vorlaeufer des heutigen Nord-schweden, ist schon seit alter Zeit von dem norwegischen Dole-Pferd oder, wie man es frueher nannte, dem Gudbrandsdaler beeinflusst worden und umgekehrt. Seit Jahrhunderten wurde ein lebhafter Pferdehandel zwischen Norwegen und Schweden betrieben.
Waehrend nahezu des gesamten 19. Jahrhunderts herrschte in Schweden eine wahre Kreuzungsmanie, ehe man sich auf die Moeglichkeit einer Reinzucht besann. In der ersten Haelfte, verbreitete sich das Vollblut. Auf diese Weise war die schwedische Pferdezucht im ganzen Land um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Richtung Halbblut beeinflusst. In der zweiten Haelfte begann die „goldene Zeit" der schweren Rasse. Man importierte eine Rasse nach der anderen und kreuzte mit den heimischen Stuten: Percherons, Pinzgauer, Ardenner und Clydesdales.
Seit etwa 1900 wird die nord-schwedische Zucht mehr oder weniger als Reinzucht betrieben. Seit 1924 wird die Zucht betreut durch den Zuchtverband fuer das Nordschwedische Pferd mit Sitz in Enebyberg. Vom Typ her ist das Nordschwedische Pferd dem norwegischen Dole-Pferd aehnlich, mit dem es stammverwandt ist. Man zaehlt es zu den Kaltblutpferden, auch wenn es exterieur- und typmaessig, vor allem in seinen edleren Exemplaren, auf der Grenze zwischen Kaltblut und Warmblut steht.
Beschreibung
- Kopf:
mittelgross, huebsch, mit geradem Profil und breiter Stirn, freundlichen Augen und ponyhaften Ohren - Exterieur:
-gut aufgesetzte Hals, kraeftig bemuskelt
-lange, tiefe, ein wenig „walzenfoermig" Koerper
-maessig ausgepraegte Widerrist
-eingesattelte Ruecken
-muskuloese, schraege Kruppe mit einem tief angesetzten Schweif
-bedeutende Gurttiefe
-Gliedmassen mit guten markierten Sehnen und kraeftige Gelenke
-vorzueglich geformten grossen Hufe aus dunklem zaehem Horn
-im Winter, wird ein dicker, langer Pelz mit dichter Unterwolle entwickelt. Es kommt dann zu einer starken Geissbartbildung. Das reich ausgebildete Langhaar ist lockig - Stockmass:
zwischen 154 und 158 cm - Farbe:
als die gewoehnlichsten Farben finden sich Braun sowie Dunkel- und Schwarzbraun, auch Rappen. Dazu kommen die fuer die Rasse typischen Falbfaerbungen. Fuechse oder Schimmel sind selten. - Interieur:
fuegsam, fromm, anhaenglich und treu im Umgang, jedoch wach und energisch im Geschirr. - Einsatz:
in juengster Zeit gewinnt er zunehmend wieder an Boden in einer oekologisch ausgerichteten Forstwirtschaft. Zunehmend beliebter wird er wegen seiner Umgaenglichkeit auch fuer den Freizeitsport, fuer Wanderritte und -fahrten.

ich habe eine sechsjährige nordschwedische kaltblutstute. und sie ist toll. außerdem ist diese rasse sehr Dressurambitioniert, sie ist seid einem halben jahr unter dem Sattel und ist nun schon auf A-Klasse! Auch ein 11-jähriges mädchen reitet sie und springt auch kleine hindernisse mit ihr! bald wird sie mein therapiepferd für heilpädagogisches reiten
suche kontakt zu haltern,züchter und/oder händler
von dieser schönen rasse.
ich wohne in der oberlausitz im dreiländereck und habe z.z. ponys auf der weide und zum fahren.
bin für jede info dankbar und wünsche viel kontakte.
mfg
hartwig
Ich persönlich suche schon ewig nach einem Verbündeten in Deutschland! Aber es gibt kaum jemanden!
mfg anna und Polly