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Monterufoli

Geburtsland
Italien

Ursprünge der Rasse
Beim Monterufoli handelt es sich um einen halbwild aufgezogenen, besonders handlichen Ponytyp, der früher in seiner engeren Heimat, der Toscana, beliebt war als Zugpferd vor dem Karren. Seit dem Ersten Weltkrieg stellte er innerhalb der Familie der Grafen della Gherardesca sowie ihrer Verwandten und Freunde einen beliebten Kinderpony, der bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich in Turnier- und Geländeprüfungen eingesetzt wurde.
Heute bestehen Bestrebungen, die fast ausgestorbene Rasse wieder zum Leben zu erwecken.
Die Heimat der Zucht liegt im Hinterland des Küstengebietes südlich Pisa und Livorno, dem Hügelland der sogenannten Collini Metallifere, und hier speziell im Gebiet um den Berg Rufoli, auf dem Landgut Monterufoli der Grafen von Gherardesca en Boligheri. Die Aufzucht erfolgt mehr oder weniger halbwild in der Herde bei ganzjähriger Haltung im Freien.

Beschreibung

  • Kopf:
    edel, mit ausdrucksvollen, lebhaften Augen und kurzen Ponyohren
  • Exterieur:
    -Hals, von guter Länge und Form, schön getragen
    -günstige Sattellage
    -Fundament, zwar leicht jedoch hart, von trockener Textur, mit klar markierten Sehnen und Gelenken, ausreichend korrekt
    -vorzügliche, kleine, schmale, unverwüstliche Hufe
  • Stockmaß:
    in der Regel 138-145 cm
  • Farbe:
    überwiegend Rappen ohne größere Abzeichen
  • Interieur:
    der Monterufoli gilt als hart und ausdauernd, außerordentlich genügsam, dazu unempfindlich gegen Witterungsunbilden. Er ist eifrig, ambitiös, mit lebhaftem Temperament und gutartigem Charakter
  • Einsatz:
    wenn er rechtzeitig eingefangen und mit dem Menschen vertraut gemacht wird, ist er ein zuverlässiger Kinderpony unter dem Sattel wie im Geschirr.
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