Menorca-Pferd
Geburtsland
Spanien
Ursprünge der Rasse
Diese Rasse kommt nur auf der Balearen-Insel Menorca vor. Seine Ursprünge gehen mit Sicherheit auf die bronze- und eisenzeitliche Kultur zurück.
Stark geprägt wurde die Pferdezucht der Insel durch die britische Herrschaft, die von 1708 bis 1802 währte und in der zahlreiches englisches Zuchtmaterial eingeführt wurde.
Nachdem die Anzahl der Menorquins seit den sechziger/siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts etwa 100 Jahre lang mehr und mehr zurückgegangen war, so daß die Rasse im Begriff stand, völlig zu verschwinden, hat sie sich heute stabilisiert, und die alten reiterlichen Traditionen, die bis ins 14.Jahrhundert zurückreichen, werden auf den Fiestas wieder gepflegt.
Ein Gestütbuch wird von der "Jefatura de Cria Caballar" herausgegeben.
Beschreibung
- Kopf:
edle, etwas lang mit geradem Profil; lebhafte Augen; kurze Ohren - Exterieur:
auffallend ist der schön geschwungene, muskulöse Hals. Verglichen mit dem Mallorquin, hat er eine bessere Schulter-Widerrist-Formierung und eine bessere Sattellage. Der Rücken ist eher kurz, die Kruppe weniger abschüssig und länger. Die Hufe sind schmal und von großer Härte. - Stockmaß:
ca. 160 cm - Farbe:
in der Regel Rappe - Interieur:
energisches, feuriges Temperament - Einsatz:
viele Menorca-Pferde werden heute im Tourismus eingesetzt sowie vor allem bei den verschiedenen auf der Insel veranstalteten Ferias, bei denen sie durch ihre hervorragende Rittigkeit und ihre Eignung für die "Schulen auf und über der Erde" auffallen.

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