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Lundy Island Pony

Geburtsland
Grossbritannien

Ursprünge der Rasse
Die Heimat des Lundy Pony ist die am südlichen Rand der Mündung des Bristol Channels in die Keltische See liegende,  etwas über 370 Hektar groß Insel  Lundy.  Auf der Insel dürfte schon seit Jahrhunderten Ponyzucht betrieben worden sein. Vom 19. zum 20. Jahrhundert scheint allerdings die Zucht sehr heruntergekommen zu sein. Auf jeden Fall kaufte 1928 der damalige Eigentümer von Lundy, Martin Coles Hartman, um die Zucht zu verbessern, eine Anzahl erstklassiger New Forest Stuten und -Stutfohlen. Zu diesen Stuten erwarb er als Beschäler zwei Hengste, einen mischblütigen und einen Vollblut-Hengst. Jedoch im Verlauf der kommenden Jahre erwiesen sich die Fohlen des Vollblut-Hengstes als nicht überlebensfähig auf der Insel. In der Folgezeit setzte Hardman eine Reihe von Hengsten verschiedener Ponyrassenzugehörigkeit ein. Nach seinem Tod in 1969 übernahm der National Trust die Insel.
1972 wendete man sich der New Forest-Reinzucht zu, um den Originaltyp und die Falbfarbe, die auf der Insel vorherrschten, zu erhalten. Dafür pachtete man den original New Forest-Falbhengst Greenwood Mistrel und damit konnte man die Zucht beträchtlich vereinheitlichen und verbessern. Die gesamte Inselpopulation wurde in 1980 nach Cornwall verpflanzt, wo heute, sowie in Nord-Devon, die meisten Lundy-Ponies gezüchtet werden.

Beschreibung

  • Exterieur:
    der Pony der Insel Lundy verkörpert  heute hinsichtlich Form und Qualität einen dem New Forest-Pony recht nahen Typ. Er ist im allgemeinen etwas kleiner und leichter als der Original Forester. Die gutgeformten Hufe sind hart und von vorzüglicher Konsistenz.
  • Stockmaß:
    nicht oder nur wenig über 135 cm
  • Farbe:
    überwiegend Falb. Größere weiße Abzeichen kommen kaum vor.
  • Interieur:
    verlässlich, robust
  • Einsatz:
    er eignet sich hervorragend als Kinder-Pony. Auch seine Springanlagen sind gut.
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