Holsteiner
Geburtsland
Deutschland
Ursprünge der Rasse
Die ersten Züchtungen begannen im 14. Jahrhundert im Kloster von Uetersen. Die einheimische Rasse wird mit neapolitanischen, spanischen, und östlichen Hengsten gekreuzt. Nach der Reform geht die Zucht unter die Kontrolle der Krone. Damals existieren für diese Rasse schon Käufer aus Dänemark, Spanien, Italien und Frankreich, da man das Blut an anderen deutsche Warmblüter weitergeben möchte. Die ersten Vorschriften in 1719 die den Holsteiner betreffen werden in 1782 revidiert und verstärkt.
Zwei Faktoren beeinflussen die Entwicklung der Rasse. Das ist der Gebrauch englischer Vollblut-Hengste, die Anfang des XIX. Jahrhundert eingeführt werden. Das Pferd wird kompakter, die Adlernase, die vorherrschend war, verschwindet und der Galopp verbessert sich und wird schwungvoller. Zweiter Faktor ist die Einfuhr von Yorshire Fahrpferden. Sie geben ihm die hohen und aktiven Gänge und das starke Exterieur.
Später erlebt der Holsteiner noch eine einschneidende Änderung durch die Zufuhr deutscher und englischer Vollbluthengste. Das Ziel bestand darin, den Holsteiner als einem der besten Reitpferde zu machen mit hervorragenden Qualitäten für den Springsport, aber auch für die Dressur und die Vielseitigkeit.
Beschreibung
- Kopf:
ausdruckvoll - Exterieur:
-kräftigen Hals
-kräftige Schultern
-kräftige Brust
-ausgeprägter Widerrist
-kompakter und gut gewölbter Rumpf
-mittellanger Rücken
-schlanke, harte Beine mit kurzen Röhren - Größe:
163 bis 173 cm - Farbe:
alle Farben außer Schecken - Interieur:
ausgeglichenes Temperament , unkompliziert, einsatzfreudig, nervenstark und zuverlässig - Einsatz:
ideale Qualitäten für den Springsport, aber auch für die Dressur und die Vielseitigkeit. Sein kraftvolles Springen zeigt Vermögen und Qualität. Er wird auch als Fahrpferd benutzt und das Militär setzt ihn auch bei Paraden ein.
