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Gangpferde

I) Aegidienberg
Ursprünge der Rasse
Er ist eine Kreuzung von zwei Pferderassen, die beide im trölt ausgebildet sind: der Isländer und Paso Péruvien. Diese von Herrn Walter Feldmann geschaffene Rasse wurde in 1994 offiziell erkannt.
Beschreibung

  • Größe:
    zwischen 143 und 156 cm
  • Farbe:
    alle Farbe, dominant sind Braun und Fuchs
  • Interieur:
    elegant und liebenswürdig. Die Rasse besitzt ein tölt , das leicht zu entwickeln ist. Der Paso Péruvien gibt ihm seine elegante und angenehme Morphologie, und seinen guten Charakter weiter, der Isländer gibt ihm seine Robustheit.
  • Pflege:
    diese Kreuzung zwischen dem Isländer und der Paso Peruvien ermöglicht, einen großen Widerstand gegen Kälte, Feuchtigkeit als auch gegen Wärme.
  • Einsatz:
    der Aegidienberg ist, ein ausgezeichnetes Sportpferd, wie es seine zahlreichen Erfolge in internationalen Wettbewerben beweisen. Die Sanftheit seines Charakters und Verhaltens gegenüber dem Menschen machen aus ihm ein ausgezeichnetes Freizeitpferd.


II) Paso Fino
Geburtsland
Brasilien
Ursprünge der Rasse
Die Geschichte der Rasse Paso Fino hat in Spanien angefangen, wo der Zufall der Rassenmischung das Erscheinen eines der elegantest Reitpferdes ermöglicht hat. Um Spanien einzunehmen, brachten die Maures Ihre Berberpferde mit ( heute Berber genannt). Der genetische Beitrag dieser Rasse hatte einen sehr wichtige Einwirkung auf der Entwicklung der Pferde in Europa, Nordafrika und die Neue Welt.
Bei seiner zweiten Reise zur Neuen Welt nahm Christophe Columbus die ersten Pferde nach Domingue (heutige dominikanische Republik) mit. Diese Tiere waren eine Kreuzung von Berber, Ginster von Spanien und Andalusiern. Später in Mexiko und in Südamerika schließen sich andere Rassen an.
Die Nachkommenschaft der Pferde hat sich in dieLändern zerstreut, die von den Forschungsreisende entdeckt und von den Eindringlingen angegriffen worden sind. Die Pferde wurden als Verkehrsmittel nach Porto Rico und Kolumbien, Landenge von Panama und Mexiko, sowie Kuba benutzt.
Das Pferd Paso Fino hat jeweils das Beste von jeder Rasse mitbekommen. Unter diesen Merkmalen hat er die Kraft von dem Berber und das Wesen des Andalusiers. Aber das Wichtigste ist die Erbschaft des unglaublichen Ganges des Ginsters von Spanien. Trotz der physikalischen Entwicklung von Zucht und Umwelteinflüssen, ist es bemerkenswert, dass dieser Gang (der Passgang) ein genetisches Merkmal geworden ist.
Der Tölt ist eine Spezialgangart, der für den Reiter besonders angenehm und rückenschonend ist. Im Gegensatz zu Trab und Galopp hat Tölt keine Sprungphase, sondern ist eine gelaufene Gangart. Der Reiter sitzt fast regungslos auf einem locker schwingenden Rücken. Tölt hat, abhängig von der Ganglage und Ausbildung des Pferdes, eine hohe Tempovarianz zwischen Schritt- und Galopptempo.
Beim Paso Fino wird der Tölt auch als Paso bezeichnet.
Beschreibung

  • Kopf:
    sehr schön, mit einem flachen und geradlinigen Profil. Ohren ziemlich lang und spitz; ausdrucksvolle und stolze Augen.
  • Exterieur:
    perfektes Qualitätspferd. Die Sprunggelenke sind besonders groß und ausgezeichnet. Die Hinterbeine sind sehr gerade und ehen gut unter dem Körper. Die Haut ist fein und das Fell seidig.
  • Farbe:
    alle Farbe werden gestattet.
  • Größe:
    142 bis 154 cm
  • Interieur:
    außergewöhnliche freundlich. Außerdem ist das Pferd intelligent und leicht zu händlen.
  • Einsatz:
    sehr gefragt als Freizeitpferd, für Vorführungen auf Paraden und Festen. Der Paso Fino wird benutzt, um sich durch die Kaffeeplantagen von Porto Rico zu bewegen. Außerdem ist der Paso Fino, das ideale Reitpferd für diejenigen, die an Rücken- und Halswirbelschmerzen leiden.



III) Paso Peruvien
Geburtsland
Peru
Ursprünge der Rasse
Wegen seiner Isolation seit mehr als 400 Jahren hat sich der Paso Peruano wie eine der reinsten Rassen in der Welt entwickelt. Man bezeichnet die Existenz dieser Rasse als: der größte Triumph der genetischen Auswahl, der von einer Gruppe von Züchtern jemals erfüllt worden ist.
Das gegenwärtige peruanische Pferd stammt von den spanischen Pferden, die im Laufe des sechzehnten Jahrhunderts nach Peru kamen, ab. Das peruanische Pferd ist ein Warmblüter, ein spanisches Pferd reiner Rasse, das für den Passgang gezüchtet wurde. Die selektive Aufzucht mit Faktoren wie Klima und Futter, haben dazu geführt, die aufeinanderfolgenden Generationen zu verändern und eine neue Rasse zu schaffen, die Merkmale besitzt, die kein anderes Pferd in der Welt besitzt.
Das geerbte und vollständig natürliche Merkmal der Rasse ist ein seitlicher Spezialgang in vier Takten, der paso llano genannt ist. Der Llano paso, ist ein gebrochener Pass. Der Paso Peruano zeigt eine "Termino": Er bewegt die Vorderbeine in einer nach außen schwingenden Bewegung. Dieses führt dazu, dass der Schwung, welcher den Reiter werfen würde, verstrichen wird. Das Pferd lässt seinen Reiter ohne Erschütterung sitzen. (Das brachte dieser Rasse den Spitznamen "Rolls Royce unter den Gangpferden" ein.)
Beschreibung

  • Kopf:
    trockener Kopf mit geradem bis konvexen Profil und kleinen Ohren
  • Exterieur:
    -genügend langer Hals mit natürlicher Aufrichtung und dichter Mähne
    -zierliche, aber kräftige Bein
    -tiefer Schweifansatz, lange Behosung, kleine harte Hufe.
  • Farben:
    alle außer Albinos und Schecke
  • Größe:
    142 bis 154 cm
  • Interieur:
    sehr menschenbezogen. Er fasst alle Eigenschaften wie Intelligenz, Sensibilität, Feinfühligkeit, Instinkt, Freundlichkeit und Stolz zusammen..
  • Einsatz:
    ein ausgezeichnetes Reitpferd, das nicht auf ein konventionelle Art trabt und galoppiert. In seinem Heimatland wird er bei Paraden und Festen benutzt.
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