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Gallego-Pony

Geburtsland
Spanien

Ursprünge der Rasse
Über den Ursprung der Gallego-Ponies, gibt es unterschiedliche Theorien. Sie gehen, wie alle nordspanischen Ponyrassen, auf einen autochthonen Ponystamm der Region zurück. In den vorhandenen Ponystamm dürften im Laufe der Zeit immer wieder einmal fremde Gene eingekreuzt worden sein, die von Pferden stammten, die durchziehende Völkerschaften mitbrachten. Zuerst wurden sie mit Pferden der einwandernden Kelten gekreuzt, später erfolgten Einkreuzungen von römischen Pferden und Pferden der in die Iberische Halbinsel einbrechenden Germanenstämme sowie der Mauren.
Über Tausende von Jahren, bis zum Abschluß der totalen Motorisierung wurde der Gallego der wichtigste Helfer der galizischen Bevölkerung bei allen anfallende Arbeiten, als Säumer zum Lasttransport, unter dem Sattel zum Hüten der Schafe, in den Bergen und im Geschirr zum Ziehen landwirtschaftlicher Geräte und Karren.
Gelegentlich wird der Gallego, Galliceno genannt und das erinnert uns daran, dass dies auch der Name einer in der Küstenregion von Mexico und dem Süden der Vereinigten Staaten verbreiteten Pferderasse ist. Die Verbindung liegt daran, dass seit der Eroberung Mexicos durch Cortez wurden von den Spanien Gallego-Ponies in großer Zahl in die Neue Welt verschifft.
Heute geht die Mehrzahl der Ponies, mehr oder weniger halbwild gehalten, ganzjährig frei in den Bergen. Nur wenige Ponies werden auf konventionelle Weise auf eingezäunten Koppeln gegräst.

Beschreibung

  • Kopf:
    lang, unedel mit geradem Profil
  • Exterieur:
    -relativ kurz, oft tief angesetzt, mit ausgeprägten Unterhals
    -steile Schulter
    -wenig ausgeprägte Widerrist
    -lange Rücken
    -Kruppe, häufig kurz, spitz
    -das harte, trockene Fundament tendiert zu Stellungsfehlern
    -kleine Hufe, eisenhart und unverwüstlich
    -Mähnen und Schweifhaar stark entwickelt
    -kräftiges Schnurrbart,der die Oberlippe schützt, wenn sie im Winter mangels anderen Futters auch stacheliges Gesträuch abweiden
  • Stockmaß:
    128 bis 150 cm
  • Farbe:
    häufig Füchse mit weißen Abzeichen an Kopf und Gliedmaßen aber auch nahezu alle anderen Farben kommen vor
  • Interieur:
    sie sind streßanfällig, sobald sie länger als 12 Stunden in einen Stall eingesperrt werden. Sie entwickeln leicht eine Art Klaustrophobie. Insgesamt ist die Rasse gekennzeichnet durch ihre Genügsamkeit, Härte, Ausdauer, Robustheit.
  • Einsatz:
    man verwendet sie als Packponies, zum Reiten und im Geschirr vor dem Karren. Heute wird allerdings die Mehrzahl der Ponies zum Schlachten gehalten.
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