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Frederiksborger

Geburtsland
Dänemark

Ursprünge der Rasse
Der Frederiksborger hatte seine glanzvolle Zeiten vom 16. bis ins 18. Jahrhundert, wo er in Dänemark und in ganz Europa als Paradepferd diente. Den Grundstein für die dänische Pferdezucht legte König Friedrich II., als er 1560 das Hofgestüt Frederiksborg bei Kopenhagen gründete. Zur Veredlung der dort gezüchteten, einheimischen Pferde wurde bald spanische und neapolitanische Hengste nach Dänemark importiert. So hatte der Fredriksborger die begehrte Beinaktion und eine erhabene Aufrichtung, die in der barocken Dressur besonders erwünscht ist. Den Einfluss der Neapolitaner und Iberer erkennt man auch an dem oft leicht geramsten Kopf der Frederiksborger.
Gegen Ende des 19.Jahrhunderts fielen die Frederiksborger vom barocken Typ leider Umzuchtversuchen zum Arbeitspferd und später zum modernen Sportpferd zum Opfer, sodass man sie heute zu den vom Aussterben bedrohten Arten zählen muss.

Beschreibung

  • Kopf:
    im allgemeinen trocken, oft etwas lang und geramst; ausdrucksvolle, lebhafte Augen; feine, gut gestellte, relativ lange Ohren
  • Exterieur:
    -gut aufgesetzte, muskulöse Hals
    -kräftig bemuskelte Schulter
    -gut ausgeprägte jedoch kurze Widerrist
    -starke Rücken
    -Kruppe von guter Länge und Breite mit schön angesetztem und getragenem Schweif
    -kräftige Beine mit sehr harten Hufen
  • Stockmaß:
    160 bis 163 cm
  • Farbe:
    überwiegend Füchse
  • Interieur:
    temperamentvoll und umgänglich
  • Einsatz:
    man muß den Fredriksborger zu den gefährdeten Haustierrassen rechnen. Er dient noch unter dem Sattel und im Geschirr als vorzügliches Freizeitpferd und, in seinen besseren, veredelten Exemplaren, auch in den verschiedenen turniersportlichen Disziplinen.
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