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Französischer Traber

Geburtsland
Frankreich

Ursprünge der Rasse
Seit mehr als einem Jahrhundert, beschäftigte sich schon die Amerikaner mit der Zucht eines Trabers englischen Stil, wenn, gegen 1835, die französische Züchter von Normannischer Fahrpferde, beschließen sich, sie nachzuahmen. Als Ursprung für diese Rasse wählen sie ein Pferd aus ihre eigene Weiden, die für alle Zwecken nützlich war: für die Jagd, als Fahrpferd und so weiter. Diese Rasse wurde mit arabischem Blut verbessert. Gleich nach der Aufhebung  der kontinentalen Blockade, zeigen die Französe wieder Interesse an die Englische Pferdezucht. Aber anstatt die Fahrpferde mit Englische Vollblüter  direkt zu kreuzen (die, nach und nach, die französische aristokratische Ställe füllen) wenden sich die französische Züchter an die Hunters, die  bis dahin, in Frankreich unbekannt waren. Unter ihnen erscheint Young Rattler, der in jeder Abstammung einer französischer Traber erscheint.
Diese Halbblüte Hengste ändern die schweren Normannischen Stuten schrittweise und bereiten sie auf die wesentliche Verbesserung vor, die ihnen die englischen Hengste, wie The Heir of Linne und Sir Quid Pigtail bringen werden. Mit diesen Kreuzungen werden das Exterieur und Interieur von den Pferden aus der Normandie verbessert, und man wird sie zu hohen Preisen in der ganzen Welt exportiert. Aber dann sucht man ein leichtes englisches Fahrpferd. Man findet ihn unter der Norfolk,  der mit so viel Wirksamkeit benutzt wird, dass der französische Traber , heute noch, die Qualitäten von den englischen Vollblut und den Exterieur von den Trabers aus Norfolk besitzt.
Seitdem wurden andere Kreuzungen gemacht , entweder mit den amerikanischen Trabern, oder mit den Orlow-Trabern. Als das Zuchtbuch 1922 vom staatlichen Landwirtschaftsministerium übernommen wurde, konnten die Anforderungen an die Geschwindigkeit bei gleicher Belastung für die 3-Jährigen bereits auf 35 km/h, die 4-Jährigen auf 37 km/h und für die 5 Jährigen auf 38 km/h erhöht werden. Um einen Untergang der Rasse durch zu starke Einzucht des Standardbred zu verhindern, wurde 1937 das Zuchtbuch geschlossen. Nachdem der französische Traber in den 1960ern und 1970ern die Trabrennbahnen dominierte und dadurch eine sehr hohe Verbreitung erreichte, befindet er sich derzeit auf dem Rückzug, da lange Strecken von 4000 Metern und mehr vielfach nicht mehr angeboten werden und ihm auf den kurzen Strecken der Standardbred den Rang abläuft.

Beschreibung

  • Kopf:
    geradlinigen Profil mit einer breitem Stirn; lebhafter und ausdrucksvoller Blick.
  • Exterieur:
    kräftiger Rücken, eine muskulöse Hinterhand und kräftige Beine.
    Größe: zwischen 160 und 165 cm
  • Farbe:
    braun, fuchs und manchmal schimmel
  • Interieur:
    konditionsstark
  • Einsatz:
    für die Trabrennen und als Freizeitpferd benutzt.
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