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Don-Pferd

Geburtsland
Russland

Ursprünge der Rasse
Das traditionelle Pferd der russischen Donkosaken ist ein Nachkomme der Pferde, die bereits seit Tausenden von Jahren in der Weite der russischen Steppen lebten.
1770 wurde das erste Gestüt am Don gegründet. Dort begann eine Pferdezucht u.a. auf der Basis des wild lebenden Tarpans.
Unzählige Rassen spielten eine Rolle bei der Entstehung des heutigen Donpferdes. Die von Nomaden gezähmten Arbeitspferde wurden planvoll durch Einkreuzungen Turkmenen, Araber, Kabardiner, Englische Vollblüter und Orlow-Rostopschiner veredelt.
Seit Anfang des 19.Jahrhunderts war das Ziel der Zucht, der Zuschnitt des Dons auf die Bedürfnisse des Militärs.
Die Don-Rasse ist eine der wenigen Kulturrassen, die sich bis heute trotz Veredlung die Härte und Anspruchslosigkeit des Steppenpferdes erhalten hat.
Die Don-Pferde werden heute in Gestüten und landwirtschaftlichen Betrieben in den Bezirken Rostow am Don, Budjonny, Simowniki, Wolgograd, Stawropol und in Kasachstan und Kirgisien gezüchtet. Ein Gestütbuch wird regelmäßig veröffentlicht.

Beschreibung

  • Kopf:
    relativ klein und gerade
  • Exterieur:
    -gerade Hals
    -breite Brust
    -gerade, breite Rücken
    -breite, lange, abschüssige Kruppe
    -lange, muskulöse Gliedmaßen mit relativ große Hufe aus zähem Horn
  • Stockmaß:
    zwischen 158 und 160 cm
  • Farbe:
    meist Braune und Füchse
  • Interieur:
    ausgeglichen, energisch, lebhaft, mutig, scheufrei
  • Einsatz:
    dank seiner Furchtlosigkeit und völlige Scheufreiheit empfiehlt es sich heute als Polizeipferd. Man nutzt die Don-Pferde immer noch als Hirtenpferde in der Steppe und im Gebirge, aber auch im Tourismus, für Wanderritte sowie zunehmend im Breiten- und Freizeitsport. Sie sind auch hervorragend als Sportpferde geeignet, im Dressursport wie im Springen. Ihre beste Disziplin ist aber sicher die Distanz, die Langstrecke.
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