Deutscher Traber
Ursprünge der Rasse
Das Trabrennen entwickelt sich in Deutschland Ende des XIX. Jahrhunderts, besonders in Hamburg, Berlin und im Westen. Im Jahr 1874 wird der erste Verein für das Trabrennen " Altona" in Hamburg gegründet. Vierzehn Jahre später vereinigen sich alle aktiven Vereine, um eine Technische Kommission zu bilden. Nach dem Zweiten Weltkrieg erscheinen regionale Organisationen in Berlin, Bonn und München.
Nach dem ersten Krieg wird ein Strafsystem eingerichtet, welches für die Kontrolle der Leistungen nützlich ist. Die Basis dieses Systems besteht aus einem gerechneten Entfernungshandikap von 1000m, welches die Pferde in einer bestimmter Rennzeit zurücklegen müssen. Alle Traber, die diese Entfernung in weniger als einer Minute dreißig geschafft haben, werden als Hengste zugelassen und in dem Register der Hengstleistungsprüfung eingetragen. Der deutsche Traber stammt aus dem russichen Orlow-Traber, aber er wurde durch Kreuzungen mit dem amerikanischen Standardbred deutlich verbessert. Seit einigen Jahren kreuzt man sie auch mit dem französischen Traber.
Das erste deutsche Gestüt für Traber wurde 1885 in Mariahall gegründet.

ich besitze schon längere Zeit Traber.Es sind Pferde die nach ihrer Laufbahn als Rennpferde als Freizeitpferde abgegeben wurden.Es sind absolut ehrliche Pferde,sehr umgänglich und wesensstark,ruhig,durch nichts zu erschüttern und immer leistungsbereit.Das größte "EXTRA"das diese Pferde mitbringen ist ihre Gangveranlagung,die durch ihre amerikanische Abstammung kommt,daher können viele Traber tölten,oder bringen die Veranlagung dafür mit.
Es sind Pferde für die angenehmen Stunden im Sattel!
Grüße aus dem Hessenland,
Hartmut Schütz aus Oberkleen