Danubisches Pferd
Geburtsland
Bulgarien
Ursprünge der Rasse
Die Zucht der Dunavska-Rasse ist in der Donauebene beheimatet, dazu in der Thrakischen Ebebe und in der Dobrudscha. Das Danubische Pferd entstand seit 1924 im Gestüt Clementina bei Plevna, durch den Einsatz von ungarischen Nonius-Hengsten auf der Grundlage verschiedenrassiger Stuten: veredelter Landstuten, Halbblut-, Gidran- und Nonius-Stuten. Die wichtigsten Hengstlinien gehen auf die Stempelhengste Chrabr, Durczas, Novak und Zdravko zurück. Das Ziel war ein schwereres, stärkeres landwirtschaftliches Zugpferd zu schaffen und war in 1951 erreicht. Jedoch mit der Motorisierung wurde die Zucht rückläufig, ein Prozeß, der sich seit der Öffnung des „Eisernen Vorhangs" beschleunigt hat.
Folgerichtig hat man begonnen, die Rasse mittels vor allem Anglo-Arabischen Blutes und Vollbluts in Richtung auf einen vielseitig verwendbaren Reitpferdetyp umzuzüchten.
Beschreibung
- Exterieur:
der stärkere Typ des Danubiers ist muskulös, kräftig und statuös und ähnelt stark dem Nonius, von dem er abstammt. Er besitzt meist einen relativ noblen Kopf mit viel Ausdruck. Der leichte, veredelte Typ zeigt alle Points eines edlen Blutpferdes. Das Gesicht ist edel. - Stockmaß:
158 bis 162 cm - Farbe:
es überwiegen Braune, Dunkelbraune und Rappen, selten kommen auch Füchse vor - Interieur:
ausdauernd, arbeitswillig mit ehrlichem, gutmütigem Charakter und frommem, doch energischem, eifrigem Temperament. - Einsatz:
der schwerere Typ wird hauptsächlich im Geschirr eingesetzt. Er eignet sich für alle Spanndienste, vor allem in dem Landwirtschaft. Leider ist seine Zucht heute rückläufig und er macht, dem allgemeinen Trend folgend, mehr und mehr einem leichten, eleganten, schnittigen, vom Anglo-Araber und Vollblut geprägten Reit- und Sportpferdetyp Platz. Er ist vor allem in der Anpaarung mit Vollblut im Springsport erfolgreich, eignet sich jedoch auch für die anderen Sparten des Turniersports.
