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Dänisches Warmblut

Geburtsland
Dänemark

Ursprünge der Rasse
Die Rasse geht zurück auf die 1960er-Jahre. Zuvor hatte sich die Pferdezucht in Dänemark auf die staatlichen Gestüte Frederiksborg und Kolding konzentriert. Als diese gegen Ende 19. Jahrhunderts aufgelöst wurden und sich die dänischen Pferde in der Hand von Privatzüchtern zu oftmals unharmonischen Zug- und Arbeitspferden entwickelten, beschloss man 1962, systematisch den Typ eines modernen Reit- und Sportpferdes zu züchten.
Genetisch ist die Zucht eine Mischung aus den verschiedenen Komponenten, die sich in den europäischen Nachbarländern finden. Man findet Abstammungen aus der Schwedischen, Holsteiner und Oldenburger-Zucht, dazu Vollblut, Anglo-Araber, Gelderländer, Anglo-Normänner, Wielkopolski und Malopolski, sogar Bulgarisches Blut. Dabei überwogen die Anteile von Hannoveranern und Trakehnern.

Beschreibung

  • Kopf:
    mittelgroß, gerade und elegant
  • Exterieur:
    -gut geformte und aufgesetzte Hals
    -gute Widerrist
    -schöne, schräge Reitpferdschulter
    -kräftige Rücken
    -lange, flache Kruppe
    -trockene, kräftige Beine
  • Stockmaß:
    162 bis 170 cm
  • Farbe:
    Braun ist die gewöhnlichste aber es kommen alle anderen reinen Farben
  • Interieur:
    energisch, kooperativ, umgänglich, ruhig
  • Einsatz:
    durch die importierten Hengste konnten in Dänermark auch international erfolgreiche Dressur- und Militarypferde gezüchtet werden. Da er in der Regel problemlos im Umgang ist, eignet er sich neben dem turniersportlichen Einsatz auch sehr gut als Jedermanns-und Freizeitpferd, sowohl unter dem Sattel als auch im Geschirr.
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