Burguete
Geburtsland
Spanien
Ursprünge der Rasse
In Spanien, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, aus der Kreuzung von nordspanischen Stuten der Landrassen mit französischen Kaltblütern sind Zugpferderassen entstanden und neben anderen muß man die des Burguete nennen. Das Burguete-Pferd zählt zu seinen Ausgangsrassen im wesentlichen die einheimische Jaca Navarra-Stutengrundlage und französische Hengste des Postier-Breton-Schlages. Aus ihnen ist im Verlauf der ersten 50 Jahre des 20. Jahrhunderts die in sich konsolidierte kaltblütige Arbeitspferderasse des Burguete entstanden.
Die Zucht des Burguete erstreckt sich im wesentlichen auf die navarresischen Bergtäler von Burguete und Roncevalles.
Beschreibung
- Kopf:
von mittlerer Größe, trocken und ausdrucksvoll, mit geradem Profil; lebhafte und freundliche Augen; kurze und ponyhaftige Ohren - Exterieur:
-gut geformter Hals, schön getragen
-Schulter, verhältnismäßig steil gelagert
-breite Brust
-kurze, muskulöse Rücken
-gerundete, abschüssige, wohlbemuskelte Kruppe
-tiefe Schweifansatz
-Gliedmaßen, kurz und stabil mit kräftigen, ausgeprägten Gelenken und kurzen Röhren
-Hufe, von mittlerer Größe, aus hartem, dunklem Horn
-stark entwickelt, leicht gewellte Langhaar
-reichliche Behang - Stockmaß:
150 bis 152 cm teils auch darunter - Farbe:
die vorherrschende Farbe ist ein kräftiges Mittel- bis Dunkelbraun mit tiefschwarzem Langhaar und Gliedmaßen in der Regel ohne jegliche Abzeichen - Interieur:
ausgesprochen genügsam, anspruchlos, ehrlich, handlich, alert und munter - Einsatz:
er ist ein beliebtes Arbeitspferd für alle leichteren Spanndienste. Mit der fortschreitenden Motorisierung hat jedoch auch er in der Landwirtschaft nahezu alle Bedeutung als Zugkraft verloren und dient heute fast ausschließlich der Fleischproduktion.
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