Berber
Geburtsland
Nordafrika
Ursprünge der Rasse
Früher als "Pferd von Barbarie" genannt, der Berber stellt eine Pferderasse dar, die zugleich am wichtigsten und am meisten umstrittenen ist. Er stammt, aus Marokko, Algerien und Tunesien. Man nannte diese Region die Barbarie, deren Einwohner unter dem Namen von Maures bekannt wurden. Einige Jahrhunderte später war der Berber viel mehr durch seine Geschwindigkeit im Rennen bekannt als durch seine Ausdauer. Vor 14 Jahrhundert eroberten die Muslime die Barbarie. Unter ihren Pferden hätte es angeblich Araber gegeben. Der Araber und der Berber haben mehrere gemeinsame Punkte. Beide stammen aus Pferden, die ursprünglich in Landen wo es schöne grüne Weide gab, lebten und die später im schwach bewässerten Regionen umgestellt worden sind.
Die Hauptqualitäten dieses Pferdes ist sein Geschwindigkeit, die auf kurzen Strecken bemerkenswert ist, und sein Ausdauer bei einem reduzierten Gang. Ab 1662, mit der britischen Besetzung des Hafens von Tanger, werden zahlreiche Araber in den Britischen Inseln und auf dem Kontinent exportiert. Wenn der König Charles II von England Tanger an die Maures abtritt, werden die Handelsvorteile auf die anderen Europaländer ausgedehnt und die Ausfuhr wird sich so weiter fortsetzen dass im XVIII Jahrhundert, Berber von niedrigen Qualitäten nach Westeuropa für billig verkauft sein werden. Man empfehlt den Berber als Deckhengst für die Reproduktion von Renn- oder Jagdpferd. Aber der Berber ist so oft mit dem Araber und anderen östlichen Rassen gekreuzt worden dass er selten ein Vollblut ist. In Afrika wurde die Mehrheit der Berber sehr früh von Ihrer Mütter weg genommen, noch dazu schlecht ernährt und viel zu jung angeritten. Während der Besetzung der französen, wurde die Kavallerie mit Berber Hengste besorgt. Man schätzte Ihre Ausdauer, ihre Mut, und ihre Robustheit.
Beschreibung
- Kopf:
mittelgroß, meist geramst - Exterieur:
-kräftigen, geraden Hals
-langen, gelegentlich auch schrägen Schulter
-kurze und tragfähige Rücken
-abgeschlagene Kruppe mit einem tiefen Schweifansatz
-extrem harte Beine mit Hufe von hervorragenden Qualität. - Größe:
von 144 bis 154 cm - Farbe:
überwiegend Schimmel, aber auch Füchse, seltener Braune und Rappen - Interieur:
er ist für seine Sensibilität wohlbekannt. - Pflege:
sehr robust - Einsatz:
früher als Kriegspferd benutzt, ist er heute ein gutes Reitpferd geworden, die in seinem Heimatland an Rennen und Shows wie Fantasias teilnimmt.
