Ihr Pferdemarkt im Internet - Pferde, Pony, Pferdekauf, Pferdekrankheiten

Belgisches Kaltblut

Geburtsland
Belgien

Ursprünge der Rasse
Sie wird auch als Brabanter bezeichnet. Wie der Name sagt, stammt das Brabanter Zugpferd ursprünglich aus den tiefgelegenen, fruchtbaren Marschgebieten der belgischen Provinz Brabant, doch ist es heute über ganz Belgien, vor allem auch Flandern, verbreitet.
Schon seit etwa 1870 hatte sich der Trait Belge zu einer einheitlichen Rasse konsolidiert, die mehr oder weniger in dem noch heute vorhandenen Typ stand. Es waren drei Hengstlinien entstanden: Die des Jupiter I, begründet mit dem Hengst Orange I, die des Gris du Hainault, begründet mit dem Hengst Bayard, und die des Colosse de Méhaique, begründet mit dem Hengst Jean I. Vor allem Schauerfolge auf Pferdeaustellungen in Belgien, Paris und Übersee machten die Rasse bekannt. Die größten Schauererfolge, die Belgische Kaltblüter errangen, waren die Gewinne des Grand Championats aller schweren Schläge auf den Weltaustellungen von Paris durch den Orange-I Sohn, Brillant  im Jahre 1878 und durch den Brillant-I- Enkel Rêve d´Or 1900.
Während der Zweiten Weltkrieges nahm die Kaltblutzucht noch einmal einen gewaltigen Aufschwung. Allzuschnell allerdings folgte der totale Absturz. Mit dem Schock der in den fünfziger/sechziger Jahren erfolgenden totalen Motorisierung von Landwirtschaft, Wirtschaft und Industrie wurden auch die marktbeherrschende Stellung und der scheinende Siegeszug des Belgisches Kaltblut jäh unterbrochen. Heute befindet sich die einst so stolze Rasse überall auf dem Rückzug.
Die Zucht ist völlig in bäuerlicher Hand und wird betreut durch die "Société Nationale des Eleveurs Belges". Es besteht noch heute zahlreiche Nachzuchten auf der ganzen Welt.

Beschreibung

  • Kopf:
    relativ klein
  • Exterieur:
    -massige, kurze und starke Hals
    -breite und tiefe Brust
    -kurze, breite Rücken
    -lange, gespaltene, stark abschüssige Kruppe
    -kurze und stark gebaute Beine
    -mittelgroße, flache Hufe
  • Stockmaß:
    ca. 170 cm
  • Farbe:
    80-85 % sind Braunschimmel aber  es gibt auch Rappschimmel und  Braune aber selten Füchse
  • Pflege:
    aufgrund seines Kalibers und seiner Masse ist es recht anspruchsvoll in der Aufzucht und benötigt auch ausgewachsen relativ viel Erhaltungsfutter, vor allem viel Rauhfutter.
  • Interieur:
    fromm und umgänglich
  • Einsatz:
    besonders gut als Arbeitspferd. Vor allem für die kraftaufwändigen Zugarbeiten in der belgischen Landwirtschaft mit ihren schweren Böden ist das Belgische Kaltblut gut geeignet.
0 Beiträge
Beitrag schreiben


Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
CAPTCHA Bild zum Spamschutz