Asturcon
Ursprungsland
Spanien
Ursprünge der Rasse
Eine erste dokumentierte Nachricht, die das Asturische Pferd erwähnt, stammt vor 78 v. Chr. Sie spricht von einer kleinen Pferderasse, die die asturischen Stämme besitzen und die als sehr wertvoll und nützlich angesehen werde.
Viele Jahrhunderte spielten das Asturische Pferd, als Kriegspferd und die asturische Reiterei der keltiberischen Pyrenäenstämme eine hervorragende Rolle in der Geschichte des Landes. Danach ging die Bedeutung des Asturcón als Kriegspferd zugunsten der Pura Raza Espanola, und der Einsatz in der Landwirtschaft der Bergbauern trat an seine Stelle, ebenso wie die Verwendung als bequemes Reisepferd. Ende des 19. Jahrhunderts ging mit der Intensivierung der Landwirtschaft auch diese Ära zugunsten schwererer Rassen zu Ende. Der Asturcón wurde, wie auch die anderen Ponyrassen, mit eingeführten Kaltblütern verkreuzt und daneben auch zur Maultierproduktion verwendet. Nachdem seit den 40er Jahre die Motorisierung und Mechanisierung der Landwirtschaft in Spanien vorgedrungen war und der Asturcón seiner vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten beraubt hatte, trat mehr und mehr die Kreuzungszucht mit dem Ceretano, zur Erzeugung von Schlachtpferden in den Vordergrund, wofür sich die Asturcón-Stuten wegen ihrer reichlichen Milchproduktion besonders gut eigneten. Auf diese Weise wurde die Rasse mangels reingezogener Nachzucht fast ausgerottet. In den 70er Jahren fanden sich in den Bergen der Sierra del Sueva nur noch wenige unverkreuzte Exemplare der Asturischen Rasse.
Erst 1980 wurde die „Asociación Regional de Criadores de Ganado Caballar de Raza Asturcón" gegründet ,später die „Asociación de Criadores de Ponis de Raza Asturcón „ genannt mit dem Ziel die Rasse, zu erhalten, zu vermehren und zu verbessern. Diese Züchtervereinigung strebt einen Asturischen Reit-und Sportpony für Kinder und Jugendliche an.
Die Zucht ist an der Südseite der Pyrenäen, an den Hängen der Asturischen Berge, beheimatet.
Beschreibung
- Kopf:
besitzt viel Adel und Ausdruck; gerades oder leicht konkaves Profil; große, lebhafte Augen, kurze, feine Ponyohren, gut gestellt - Exterieur:
-lange, gut getragene, kräftig bemuskelte Hals mit einem breiten Basis
-gut ausgeprägte Widerrist
-lange Schulterblatt
-breite und tiefe Brust
-kurze und starke Rücken
-muskulöse, abschüssige Kruppe
-tief angesetzte Schweif
-bemuskelte Unterarme und Unterschenkel
-stahlharten, kräftigen Gliedmaßen
-extrem harte, relativ kleine, schmale Hufe - Stockmaß:
zwischen 115 und 130 cm - Farbe:
meist Rappe, daneben Dunkelbraun, beides ohne jegliche Abzeichen - Interieur:
fromm, umgänglich, handlich, vertrauensvoll, und außerordentlich gelehrig - Einsatz:
neben seinen vorzüglichen Reitpferdqualitäten eignet sich der Asturcón aufgrund seiner Stärke und Trittsicherheit außer für Turnierwettbewerbe für Kinder auch als Robustreit-und Fahrpferd für ältere Jugendliche und Erwachsene sowie für Wanderritte und -fahrten.

Wir erfuhren durch Zufall von ihm.Gesehen,sofort begeistert, gekauft und bis heute nicht bereut.
Meine Tochter ist mitlerweile mit ihm verwachsen,da geht alles,er liebt es wenn er so richtig verwöhnt wird,lange putzen,Mähne frisieren und auf ihm rumklettern,er lässt alles mit sich machen.
Auf den Turnieren ist er ganz der Spanier, ein Macho, er präsentiert sich voller Stolz, lässt dabei allerdings die Stuten u. auch die anderen ganz in Ruhe.
Es ist ein tolles Gefühl sein Kind auf solch einem Hengst zu sehen,vertrauen zu haben und immer wieder die Bestätigung zu bekommen er ist ihr Freund.Die beiden haben zueinander gefunden.
Soweit wir informiert sind ist er der einzige seiner Rasse hier in Deutschland.Sollte dies eine Fehlinformation sein, so wäre es nett darüber informiert zu werden und man könnte sich mit dem Besitzer eines anderen Asturcons,austauschen.
Wir hoffen, dass wir noch viele Jahre mit ihm verbringen dürfen
Gruss
Aylin
Hast du da andere Erfahrungen gemacht ??
Habt ihr denn auch einen Asturcon ??
LG
Angelika